90% geringere CO2-Emissionen bei Bag-in-Box gegenüber der Standard Weinflasche

Der Klima-Footprint der Wein-Verpackung ist bei Bag-in-Box (ganz links in der Grafik) mit 68 gr CO2 / l erheblich besser als der einer Standard Glasflasche, die immerhin 664 gr CO2 / l auf die Waage bring. Bag-in-Box liegt also rund 90% unter der FlascheDas ist erheblich!

 

Die Analyse stammt übrigens aus Skandinavien, genauer Schweden. Dort ist der Import von Alkohol durch eine staatliches Monopol streng reglementiert. Die Analyse  war die  Grundlage der schwedischen Entscheidung, den Import von Wein mit nur wenigen Ausnahmen auf die CO2-freundlichste Alternative, nämlich Bag-in-Box, zu begrenzen. Diese sehr detaillierte Analyse liefert tiefgehende Erkenntnisse zum Climate-Footprint von Getränke-Verpackungen. Hier geht es zur Original Analyse (in englischer Sprache).

Ein Weingut kann seine CO2-Bilanz also erheblich verbessern, indem es auf Bag-in-Box-Verpackungen umsteigt.

 

Alleine 57% der CO2-Emissionen bei der Wein-Produktion entfallen auf die Verpackungaber „nur“ 43% auf Weinberg und Weinkeller. Ein Grund mehr sich der Verpackung zu widmen.

 

 

Bag-in-Box reduziert die CO2-Emissionen, die bei der Abfüllung, Verpackung und dem Vertrieb von Wein entstehen, um bis zu 90%. Der Hauptgrund dafür ist der Verzicht auf Glasflaschen.

 

 

Aktuell liegt der Fokus bei CO2-Einsparungen nahezu ausschließlich auf Weinberg und Keller. Mit der Betrachung von Verpackung und Transport eröffnen sich erhebliche weitere Potenziale.

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